Echte Helden:
Deine Nieren sind wahre Nieroes
Deine „Nieroes” sind erstaunliche Organe und übernehmen viele wichtige Aufgaben im Körper, um uns gesund zu halten. Sie sind so wichtig, dass man ohne funktionierende Nieren nicht gut leben kann. Sie sorgen dafür, dass dein Körper im Gleichgewicht bleibt, indem sie unter anderem deinen Wasser- und Salzhaushalt im Hintergrund managen, ohne dass du davon viel mitbekommst. Aber durch ihre bescheidene und zurückhaltende Art sind die „Nieroes” meistens die letzten, um die man sich kümmert. Und das ist fatal.
Denn man kann bis zu 90%1 der Nierenfunktion verlieren, bevor man überhaupt etwas davon bemerkt! So sind weltweit mehr als 850 Millionen Menschen von einer Nierenerkrankung betroffen - viele, ohne davon zu wissen. In Deutschland sind es rund 9 Millionen Menschen, deren Nieren angeschlagen sind.
Die internationale Gesellschaft für Nephrologie hat einen Test entwickelt, der dabei helfen kann, das Risiko einzuschätzen.2
Test startenAuch ohne Warnzeichen:
So bleiben deine Nieroes fit.
Du solltest nicht auf Symptome warten, um auf deine „Nieroes” zu achten. Denn auch ohne Risikofaktoren oder Symptome können sie gefährdet sein. Etwa 9 von 10 Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung wissen nicht, dass sie betroffen sind. Warum? Weil die Anzeichen oft erst sehr spät auftreten. Daher ist Vorsorge der Schlüssel, um langfristige Schäden zu vermeiden. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um erste Anzeichen frühzeitig zu entdecken und die Nierenfunktion langfristig zu erhalten.
Das setzt deinen Neroes richtig zu:
Diabetes
Hohe Blutzuckerwerte schädigen auf Dauer die feinen Blutgefäße in deinen „Nieroes” und beeinträchtigen deren Funktion.
Prä-Diabetes
Auch bei erhöhten Zuckerwerten, die noch kein Diabetes sind, kann es schon zu ersten Schäden an deinen Nieroes kommen.
Herzerkrankung
Eine schwache Herzfunktion kann den Blutfluss zu deinen Nieroes verringern, was deren Filterleistung beeinträchtigen kann.
Bluthochdruck (Hypertonie)
Erhöhter Blutdruck kann deine Nierengefäße belasten und langfristig zu Schäden führen.
Familiäre Nierenerkrankungen
Genetische Faktoren erhöhen das Risiko für Nierenprobleme, besonders dann, wenn in deiner Familie bekannte Fälle einer Nierenerkrankung, Dialyse oder Transplantationen vorkommen.
Übergewicht
Zu viele Kilos können Bluthochdruck und Diabetes begünstigen, was wiederum deine „Nieroes” in Mitleidenschaft zieht.
Schwellungen
Wenn deine “Nieroes” nicht richtig arbeiten, können sie überschüssige Flüssigkeit nicht ausscheiden, was zu Schwellungen führt.
Schmerzmittel
Regelmäßiger Konsum von Schmerzmitteln kann deine Nieroes schädigen, indem sie den Blutfluss zu den Nieren verringern.
Pflanzliche oder lokale Mittel
Einige Präparate können bei übermäßigem Gebrauch toxische Effekte auf deine „Nieroes” haben.
Diese Fragen helfen dir nach deinem
Nierentest weiter. Stelle sie deinem Arzt oder deiner Ärztin, um mehr über deine Neroes zu erfahren.
Gab es Auffälligkeiten in meinen Blut- oder Urinwerten?
So erfährst du, ob es Hinweise auf Nierenprobleme gibt, die durch deine Blut- oder Urinproben festgestellt wurden.
Wurde ich auf alle relevanten Nierenwerte untersucht?
Damit stellst du sicher, dass die notwendigen Tests durchgeführt wurden, um deine Nierenfunktion umfassend zu beurteilen.
Habe ich Albumin oder Proteine in meinem Urin?
Ein erhöhter Eiweißgehalt im Urin kann ein Zeichen für Nierenschäden sein, die frühzeitig behandelt werden sollten.
Was kann ich tun, um meine Nieren gesund zu erhalten?
Diese Frage klärt, welche Maßnahmen du ergreifen kannst, um deine „Nieroes” aktiv zu schützen und ihre Funktion zu erhalten.